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Steuern

Wie plane ich als Freelancer meine Steuern richtig?

Warum monatliche Rücklagen mehr helfen als jede Jahresplanung

Greta Wollburg 876 Aufrufe 421 Gefällt mir
Wie plane ich als Freelancer meine Steuern richtig?

Jeden Montagmorgen, bevor ich den ersten Auftrag annehme, öffne ich meine Tabelle mit den laufenden Einnahmen. Nicht aus Gewohnheit, sondern weil ich einmal eine Nachzahlung von 4.200 Euro erhalten habe, die ich schlicht nicht eingeplant hatte.

Was viele Freelancer unterschätzen

Das Finanzamt erwartet vierteljährliche Vorauszahlungen. Wer das ignoriert, zahlt am Jahresende auf einmal - und das trifft hart, wenn das Konto gerade leer ist.

Ich lege monatlich 30 Prozent jeder Rechnung auf ein separates Konto. Nicht 25, nicht 28 - 30, weil Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag oft vergessen werden.

Der Ablauf in der Praxis

  1. Rechnung gestellt: sofort 30 Prozent auf Steuerkonto überweisen
  2. Eingang gebucht: in DATEV Unternehmen online oder lexoffice erfassen
  3. Quartalsende: Vorauszahlung selbst berechnen und pünktlich zahlen

Ein Steuerberater lohnt sich ab etwa 40.000 Euro Jahresumsatz deutlich. Darunter kann ein gutes Tool mit Beratungsstunde reichen.

Wer Steuern als laufenden Posten behandelt und nicht als Überraschung am Jahresende, schläft besser.

Das klingt simpel. Aber der entscheidende Moment ist der erste Monat, in dem man die 30 Prozent tatsächlich wegnimmt - und nicht ausgibt.

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