[email protected] Über den Autor
Domain Logo
Domain Finanzplanung mit Haltung
Krankenversicherung

Was kostet mich die Krankenversicherung als Freelancer wirklich?

GKV oder PKV - was Freelancer vor dem Abschluss wissen sollten

Miriam Schottke 61 Aufrufe 352 Gefällt mir
Was kostet mich die Krankenversicherung als Freelancer wirklich?

Als ich mich 2019 selbstständig gemacht habe, war mein erster Schock nicht das Finanzamt, sondern die Krankenversicherung. Über 800 Euro im Monat als Mindestbeitrag - das hatte ich nicht einkalkuliert.

Gesetzlich versichert als Freelancer

In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlt man als Selbstständiger den vollen Beitragssatz selbst - Arbeitnehmer- und Arbgeberanteil zusammen. Das sind aktuell rund 14,6 Prozent plus Zusatzbeitrag, mindestens aber auf einer Mindestbemessungsgrenze, die 2024 bei etwa 1.178 Euro monatlich liegt.

Konkret: Selbst wer wenig verdient, zahlt mehrere Hundert Euro im Monat.

Private Krankenversicherung - wann lohnt sie sich?

Für junge, gesunde Freelancer unter 35 kann die PKV günstiger sein. Aber: die Beiträge steigen mit dem Alter, und der Wechsel zurück in die GKV ist schwierig. Wer plant, irgendwann wieder angestellt zu arbeiten oder Kinder zu bekommen, sollte das einrechnen.

  1. Einkommen dauerhaft unter 30.000 Euro im Jahr: GKV meist günstiger
  2. Stabil hohes Einkommen, keine Familienpläne: PKV prüfen lassen
  3. Berufsanfänger: mindestens drei Angebote vergleichen, Berater ohne Provision nutzen
Die billigste Option heute ist nicht automatisch die günstigste in zehn Jahren.
Kopiert!